Caveman ist die Geschichte von Mann und Frau in der Uhrzeit
Am Montag den 18. August um 20 Uhr ging es im Schmidts Tivoli los. Die Vorstellung von Caveman war gleichzeit unser erster Besuch im Tivoli. Wir hatte gute Plätze unten rechts, und waren wirklich gespannt auf diese One-Man-Show.
Und diese One-Man-Show hat uns wirklich zum lachen gebracht. Dieser vergleich Mann/Frau von heute und in der Steinzeit hatte viele lustige Momente. Einige male musste man auch schmunzeln weil etwas wahres dran war 🙂
Schauspielerisch war es wirklich grandios und wir wurden wirklich gut unterhalten. Von gefühlvollen Momenten bis zu Phasen wo der „caveman“ quasi in unterbuchse in Uhrzeit-Manier über die Bühne gehüoft ist und gebrüllt hat war alles vertreten.
Gute Unterhaltung in einem tollen Theater mit fast schon familiärer Atmosphäre.
Wer sich in diese Richtung interessiert, dem kann ich Caveman nur empfehlen.
Tausende Kreuzfahrt-Fans vom 1.- 3. August in Hamburg bei den Cruise Days 2014.
Im August war es wieder soweit, die alle zwei Jahre stattfindenden Cruise Days lockten viele Tausende Menschen nach Hamburg. Das Rahmenprogramm war wieder sehr vielfältig und man konnte sich vom 1.-3. August zu genüge amüsieren.
Vom Fischmarkt bis zum Kreuzfahrtterminal in der Hafencity erstreckte sich ein Meer an Büdchen, Ständen, Bierpilzen und Bühnen. Unter den vielen Programmpunkten musste man sich nur welche raussuchen die einem am besten gefallen haben. Und verhungern oder verdursten musste sicherlich auch niemand.
Die ein oder andere Reederei hat sich in großen und kleinen Ständen präsentiert, aber auch alles was mit Kreuzfahrt zu tun hat. Bei bestem Wetter hatte man also die Qual der Wahl wo man sich die Zeit vertreiben wollte. Die Veranstalter meldeten am Ende mit 600000 Besuchern einen neuen Rekord, was man an engen Passagen auch merkte.
Schon eine Woche vorher hat die Lichtinstallation BLUE PORT Hamburg den Hafen in blaues Licht getaucht. Am Veranstaltungswochenende erstrahlten sogar die Schiffe im Hafen in blau.
An den Cruise Days besuchten die MS Delphin, MS Europa, AIDAstella, MS Deutschland, MSC Magnifica und die AIDAluna Hamburg. Am Samstag den 2. August gegen 21.30 Uhr fand die weltweit einmalige große Hamburg Cruise Days Parade statt. Blau illuminierte Kreuzfahrtschiffe zogen vor dem blau beleuchteten Hafen elbabwärts. Jedes Schiff wurde mit einem Feuerwerk begrüßt und begleitet. Als Begleittross fuhren viele Boote, Barkasse und die Cap San Diego neben den „weißen Riesen“.
Fazit:
Für mich waren es die ersten Crusie Days an Land. Die letzten zwei bin ich als Crewmitglied an Bord eines Kreuzfahrtschiffes mitgefahren. Es ist eine tolle Veranstaltung, wenn auch stellenweise recht voll. Zu der Kreuzfahrtschiff-Parade, dem Highlight, wird es richtig voll an der Elbe. Aber es ist wirklich sehenswert. Wer es entspannter möchte sollte eine Kreuzfahrt buchen 😉
Auf einem Schiff sind die Cruise Days für mich persönlich noch beeindruckender. Wer keine Kreuzfahrt buchen möchte kann es ja auch auf einer Barkassen klein angehen lassen.
Die nächsten Cruise Days sind im übrigen schon 2015, da sie mit der Seatrade Europe, die europäische Leitmesse der Kreuzfahrtindustrie, zusammengelegt werden. Sicherlich wird das nicht weniger Besucher anlocken.
Meine persönlichen Highlights der Eat & Style Messe 2014.
HaselHerz
Das absolute Highlight der Messe. Die genialen Haselnussaufstriche von Haselherz gibt es in den vier Sorten: Süße Nuss (Haselnusspaste mit Traubensirup gesüßt, 41 % Haselnüsse), Grobe Nuss (100 % gemahlene Haselnüsse mit Biss), Feine Nuss (Nuss pur, streichzart mit crunchigen Haselnussstückchen) und Liebe Nuss (Haselnussmus mit Traubensirup gesüßt, 70 % Haselnüsse).
Also für jeden was dabei. Die verschiedenen Sorten kosten ab 5,95 € und sind somit leider nicht ganz preiswert, aber super lecker.
Eigentlich bin ich nicht so der Wild Fan, aber nachdem alle Wurstsorten durchprobiert waren gab es für 10€ die Probiertüte. Kleine Wild Mettwürste, ganz dünne getrocknete Würste und ein Glas Leberwurst vom Wildschwein. Alles sehr lecker!
Auf deren Homepage kann man sich weiter informieren, Verkaufsstellen finden oder gleich online bestellen.
An dem kleinen unscheinbaren Stand konnte man die Maximin Grünhäuser Weine zu genüge probieren. Ohne Aufforderung wurde immer nachgeschenkt. Ein kleiner sympathischer, freundlicher Stand. Und der Wein war sehr sehr lecker.
Wein und Bier gibt ja getrennt schon fast immer Kopfschmerzen, jetzt zusammen? Am Anfang doch eher skeptisch, bestellten wir trotzdem ein Glas vom frisch gezapften CerVino. Es schmeckt, welch Überraschung, wie Bier und Wein zusammen. Beim ersten Schluck ist es noch etwas ungewohnt. Ab dem zweiten Schluck hat man sich irgendwie daran gewöhnt und schmeckt schon etwas genauer die Unterschiede. Aber auch nach langen probieren bleibt es Bier mit Wein. Es ist erfrischend und lecker, ich kann es mir im Sommer als Erfrischung sehr gut vorstellen. Mal etwas anderes.
Eine Cola kennt jeder nur in schwarz, aber weiße Cola? Ja die gibt es. Nicht von Coca Cola, Fritz Cola oder Pepsi, sondern von der Glam Cola Company. Sie sieht aus wie Wasser, schmeckt aber nach Cola. Anfangs ist man echt verwirrt, weil man diesen Geschmack nicht bei einem klaren Getränk erwartet, aber es schmeckt. Besonders wenn sie eiskalt ist.
Der Stand von „Was das Herz begehrt“ sorgte durch seine liebevoll gestalteten Cupcakes, Cakepops undTorten für Aufmerksamkeit. Leider war er total überlaufen und auch die freundlichsten waren sie leider auch nicht.
Klar gibt es schon viele Honigsorten auf der Welt, auch schon die ein oder ausgefallene Sorte. Aber der Honig von my Honey ist super lecker und 100 % made in Germany. Es gibt ihn in den Geschmacksrichtungen Bourbon-Vanille, Zimtblüte, Kardamom, Ingwer, Lemonmyrthe, Salbei und Thymian. Er ist in zwei Größen, 70 g und 150 g, erhältlich. Er ist nicht nur auf dem Frühstücksbrot lecker. Den Thymianhonig z.B. mal auf einem Steak probieren. Lecker!
Am Stand von Otto Gourmet könnte man verschiedene Kurse mitmachen. So gab es z.B. einen Kobe-Beef-Kurs in dem man verschiedene Stücke vom Kobe Rind gebraten wurden. Der Kurs war mit über 150 Euro auch nicht ganz so günstig. Ob er es wert war, kann ich nicht beurteilen. Wir haben ihn nicht mitgemacht. Bei Otto Gourmet wurde mit dem „Beefer“ gegrillt, und er wurde auch ausgestellt. Ein kleiner Grill der 800 Grad Celsius erreicht! Ein Traum für Fleischliebhaber. Aber leider bei einem Preis ab 699 € recht teuer. Wer gutes Fleisch online bestellen möchte, der ist bei Otto Gourmet richtig.
Die kleine Messe war für mich eine positive Überraschung. Klar gab es neben den Highlights auch noch einiges was ok war und noch mehr was schlecht war. Aber das ist ja alles eine rein persönliche Sichtweise. Ich kann die Eat & Style Messe auf jeden Fall empfehlen und bin das nächste mal auch wieder dort.
Neuigkeiten in Sachen Essen & Trinken auf der Eat & Style Messe.
Am ersten Oktober Wochenende war die eat & Style Messe zu Gast in Hamburg. Weitere Stationen Folgen Oktober November in weiteren deutschen Städten.
Die Messe hat am Freitag Mittag begonnen und ging bis Sonntag Abend. Als Ort haben sich die Veranstalter den Schuppen 52 ausgesucht. Dies ist zwar eine schöne Location, aber nicht ganz zentral gelegen und die Parkmöglichkeiten sind etwas begrenzt.
Wir haben uns für die öffentlichen Verkehrsmittel entschieden, was sich als Klug erwies. Von den Haltestellen U4 Universität und S3 Veddel fuhr ein Shuttlebus zum Schuppen 52.
Wegen gesperrter Straßen kam es zu einem kleinen Verkehrschaos und die kurze Fahrt wurde doch etwas länger. Am Messegelände angekommen gestaltete sich die Parkplatzsuche auch als etwas schwieriger. Da wussten wir schon im Vorfeld das es gut war ohne Auto anzureisen.
Nach begleichen des Eintritts von 15 Euro pro Person ging es hinein. Wir waren so gegen 16.30 dort und es war anfangs recht eng und wuselig. Aber nach rund 45 Minuten kam man ohne große Probleme zu allen Ständen durch. Haben wir wohl gerade eine Stoßzeit erwischt.
Die Messe bot allerhand interessante Stände rund um essen und trinken neuer Unternehmen, aber auch Stände für Bücher oder diverse Küchenutensilien. Wer wollte, der konnte gegen Voranmeldung und teilweise einer Gebühr, an verschieden Workshops teilnehmen.
An vielen Ständen gab es etwas zum probieren. Bei einigen Ständen konnte man nur eine Portion/Glas/Flasche zum probieren kaufen. Auf einer Seite gab es mehrere Stände bekannter Köche, wo man etwas gegen seinen Hunger finden konnte. Zum Großteil war die Messe regional gehalten, und man hat leckere Sachen aus der Gegend probieren können.
Wenn man sich nicht alles bis ins Detail angeschaut hat und alles probieren musste, war man in rund 3,5 – 4 Stunden durch mit der Messe.
Mein Fazit: „Es gab neben vielen interessanten neuen Sachen auch das ein oder andere bekannte. Einige positive Überraschungen und doch mehr zu trinken als gedacht. Nächstes mal bin ich wieder dabei.“
Karl May Spiele – Unter Geiern, Der Geist des Llano Estacado
Als neuer Wahl Hamburger lag es nahe auch einmal die Karl May Spiele in Bad Segeberg zu besuchen. Als Kind war ich schon einmal dort, aber bis auf ein paar grobe Umrisse kann ich meiner Erinnerung keine Details entlocken. Am 30. August war es dann soweit. Wir hatten Karten für die 20 Uhr Vorstellung und haben eine gewisse Vorfreude und Erwartung entwickelt.
Die Karl May Spiele finden jährlich seid 1952 in den Sommermonaten im Kalkberstadiin in Bad Segeberg statt. Das Stadion bietet über 7500 nicht überdachte Sitzplätze sowie diverse Gastronomie und Merchandise Angebot.
Das Wochenende rückte näher und die Vorfreude trübte sich etwas, denn der Wetterbericht sagt für das ganze Wochenende Regen Voraus. An besagtem Samstag war das Wetter zwar etwas durchwachsen aber noch vertretbar um an einer Open Air Veranstaltung teilzunehmen. Als ging es mit dem Auto ins rund 30 km entfernte Bad Segeberg.
Auf dem Weg nach Bad Segeberg meinte es das Wetter leider nicht mehr so gut mit uns, es wurde fast schlagartig dunkel und es regnete als ob es kein Morgen mehr gibt. Mit dem Auto kam man nur noch in Schrittgeschwindigkeit voran und die Vorfreude legte sich allmählich.
In Bad Segeberg angekommenen waren es dann nur noch 30 Minuten bis Vorstellungsbeginn. Der Regen hatte zwar aufgehört und der Himmel klärte auf, aber das nächste Problem war der Verkehr. Die vorderen Parkplätze an der Bundesstraße waren wohl schon voll und so wurde der komplette Verkehr durch das Wohngebiet in Richtung Stadion geleitet. Was wiederum bedeutete, das wenn es gut lief, auch nur Schrittgeschwindigkeit drin war. Kurz vorm Stadion müsste man dann wieder raus aus dem Wohngebiet und man durfte auf einem komplett durchgeweichten Feld parken. Wie die Einweiser dort erzählten, war das der einzige übrig gebliebene Parkplatz nach den großen Regen, alle anderen sind leider untergegangen.
Jetzt hieß es „schnell laufen“, denn es war nicht mehr lange hin bis zum Showbeginn. Am Stadion angekommen ging es dann recht zügig durch die Kontrolle da die meisten ja schon im Stadion waren.
Nächstes Problem war dann die Platzsuche. Die Nummerierung der Blocks war schon verwirrend, aber genaue Platznummern konnte man kaum erkennen da alles voll mit Menschen, Decken und Plastikfolie war. Die Einweiser waren auch komplett überfordert und so hat es noch mal ein gutes Stück Nerven gekostet seinen Platz zu finden. Die Plätze waren natürlich belegt, weil sich jeder ausgebreitet hatte und die Plätze von der Breite auch auf kuscheln ausgelegt waren. So hat sich dann der Zentimeter den jeder mehr genommen hat, bis zur Mitte dann ganz schön summiert und unsere Plätze waren quasi nicht mehr vorhanden. Nachdem das geklärt war durften wir auf den kalten und durchgeweichten Holzbänken Platz nehmen.
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Zur Show:
Es wurde ein bisschen geritten, ein bisschen geredet, ab und an mal geschossen………
Die Story der diesjährigen Karl May Spiele war etwas verwirrend und man konnte ihr nur halbwegs folgen weil es dunkel war. So wurden die verschiedenen Schauplätze angeleuchtet und man konnte erkennen wo es denn gerade spielen soll. Tagsüber wenn alles hell ist, wird das sicherlich noch einmal eine Ecke schwieriger. Schauspielerisch war von gut bis schlecht alles dabei. Bei der ganze Show hat so das gewisse Etwas gefehlt. Es war Schauspielerisch nicht überragend, es war Action-Technisch nicht überzeugend, es hat irgendetwas gefehlt wo man im Nachhinein wow sagt und sofort noch einmal hin will. Die Pause von 20 Minuten war meiner Meinung nach unnötig. Aber wenn man eine Pause machen will dann etwas länger. Hunderte Menschen rennen Richtung WC und Gastronomiestände. ¾ der Menschen schafft es nicht in den 20 Minuten wieder am Platz zu sein. Dann geht das Licht aus, die Show geht weiter und die meisten finden nur mit aller Not zum Platz zurück. So hat man dann nach der Pause erst mal nichts von der Show, da einem ständig Menschen im „Bild“ rum laufen. Das Highlight für die Meisten war dann das „große“ Feuerwerk zum Schluss. Diese paar kleinen Raketen zu komplett unpassender Musik habe bei mir eher das Gegenteil gewirkt. 90 % der Zuschauer waren begeistert, ich war froh das es rum war.
Ich habe im Nachhinein wirklich versucht etwas zu finden was mir gefallen hat, aber ich habe leider nichts gefunden. Das einzige was mich etwas tröstet, unsere Tickets haben nur 15,50 € das Stück gekostet.
Entweder man ist Winnetou Liebhaber oder aber man steht auf einen der beiden Hauptdarsteller Jan Sosniok und Wayne Carpendale. Kam die klassische Winnetou Musik sind ungefähr ⅓ der Gäste ausgeflippt, und wenn die zwei Hauptdarsteller über die Bühne geritten sind waren es wieder ⅓. Das restliche drittel war entweder mit den Kindern dort und beschäftigt die unter Kontrolle zu halten oder aber musste dort sein 🙂
Mein Fazit: „Ich habe es gesehen, muss aber nicht noch einmal hin“