🌴 Coco Beach Club Coco Cay – Entspannung gleich am ersten Tag
🌴 Coco Beach Club Coco Cay – Entspannung gleich am ersten Tag
Manche Orte fühlen sich sofort richtig an – nur der Zeitpunkt für den Coco Beach Club Coco Cay passt nicht ganz.
Unser erster Hafen auf dieser Reise war Coco Cay. Direkt am ersten Tag. Und genau da lag für uns innerlich schon der kleine Widerspruch. So ein entspannter Ort gehört für uns eigentlich eher ans Ende einer Reise, wenn alles schon langsamer wird und man nichts mehr beweisen muss.
Stattdessen standen wir kaum richtig auf dem Schiff angekommen schon wieder auf einer Insel. Nicht irgendeiner, sondern auf Royal Caribbeans Privatinsel. Wir kannten Coco Cay bereits von unserer Reise mit der Icon of the Seas, inklusive des damals noch recht neuen Erwachsenenbereichs Hideaway Beach.
Coco Cay ist kein klassischer Hafen. Kein Ort, den man erkundet, keine Stadt, in der man verloren geht. Es ist ein kontrollierter Raum. Sauber, durchdacht, effizient. Und genau deshalb funktioniert er für viele so gut. Für uns war diesmal aber vor allem eine Frage spannend: Was macht man an einem Ort, der eigentlich zum Runterfahren einlädt, wenn die Reise gerade erst begonnen hat?
Der Coco Beach Club Coco Cay rückte dabei relativ schnell in unseren Fokus. Nicht, weil wir unbedingt Luxus gesucht hätten, sondern weil wir bewusst einen Kontrast wollten. Nicht Hideaway Beach, nicht Party, nicht Lautstärke. Sondern Ruhe. Und genau da beginnt die eigentliche Geschichte dieses Tages ✨.
🏖️ Ruhe statt Hideaway
Beim letzten Besuch auf Coco Cay waren wir im Hideaway Beach. Ein reiner Erwachsenenbereich, lebendig, mit Musik, Pool und einer Stimmung, die eher nach Beach Club als nach Rückzug schreit. Damals war das neu, spannend und passte perfekt in diesen Reisetag.
Seitdem hat Royal Caribbean einiges verändert. Der Hideaway Bereich wurde konsequent als Adults Only etabliert, auch auf den Icon Class Schiffen. Die Linie ist klar. Wer Party will, geht dorthin. Wer Ruhe sucht, muss woanders hin.
Dieses Mal wollten wir genau das Gegenteil. Kein Halligalli, keine Animation, keine laute Kulisse. Der Coco Beach Club Coco Cay klingt vom Namen her fast nach Party, ist es aber überhaupt nicht. Eher das Gegenteil. Ein Bereich, der sich bewusst abgrenzt, ohne es groß zu inszenieren.
Der Zugang ist kostenpflichtig und preislich alles andere als konstant. Royal Caribbean arbeitet hier mit tagesabhängigen Preisen, Rabatten und wechselnden Angeboten. Mal wirken 20 Prozent wie ein Schnäppchen, am nächsten Tag sind es 25 Prozent, aber der Grundpreis wurde vorher angehoben. Wer sich dafür interessiert, sollte immer genau hinschauen.
Wir hatten Glück. Sehr viel Glück. Unser Preis lag deutlich unter dem, was sonst aufgerufen wird. Und genau deshalb fiel uns die Entscheidung leicht. Nicht, weil es uns das wert gewesen wäre, sondern weil es in diesem Moment einfach gepasst hat.
Der Coco Beach Club Coco Cay ist kein reiner Erwachsenenbereich. Kinder dürfen hinein. Aber die Atmosphäre sorgt automatisch dafür, dass es ruhig bleibt. Wenige Gäste, viel Platz, Service an der Liege. Man hebt ein kleines Fähnchen, jemand kommt vorbei, fragt nach Getränken, verschwindet wieder. Kein Drängen, kein Verkaufsdruck 🌊.
Der Bereich selbst ist überschaubar. Ein Pool, ein Strandabschnitt, ein paar Palmen, dazu die Overwater Cabanas, die fast schon ein eigenes kleines Kapitel für sich sind. Alles wirkt bewusst reduziert. Genau das macht es so angenehm.
🍽️ Essen als stilles Highlight
Der größte Unterschied zu den restlichen Bereichen auf Coco Cay zeigt sich mittags. Während man sich auf der Insel sonst an verschiedenen Stationen selbst versorgt, wartet im Coco Beach Club Coco Cay ein richtiges Restaurant.
Man wählt entweder schon vorher oder vor Ort ein Zeitfenster, bekommt einen Tisch zugewiesen und wird bedient. Kein Gedränge, keine Tabletts, kein Anstehen. Allein das verändert den Rhythmus des Tages komplett.
Die Karte ist umfangreich. Burger, Steak, Fisch, Lobster. In der Karibik natürlich in etwas anderer Auslegung. Besonders auffällig war die Art, wie serviert wird. Statt Entscheidungen einzufordern, bringt man einfach vieles gleichzeitig. Vorspeisen in kleinen Portionen, alle auf einmal zum durchprobieren.
Es wirkte eingespielt, effizient und sehr routiniert. Zwei Tablets mit kleinen Vorspeisen, die sich schnell auf dem Tisch sammeln. Für zwei Personen fast schon zu viel. Beim Hauptgang ging es ähnlich weiter. Warum entscheiden, wenn man auch Surf & Turf haben kann?
Wir haben genau das genommen. Dazu eine Coconut Lobster Roll und später noch ein kleines Dessert. Alles war gut, keine Frage. Sehr gut sogar. Aber genau hier beginnt auch die ehrliche Einordnung 💡.
Das Essen ist ein Highlight, ja. Aber rechtfertigt es den regulären Preis? Für uns eher nicht. Wenn man den Coco Beach Club Coco Cay zu einem deutlich reduzierten Preis bekommt, ist es ein wunderschöner Tag. Bei voller Summe würden wir sehr genau überlegen, was wir stattdessen mit diesem Budget machen könnten.
Nach dem Essen ging es zurück an den Strand. Wir sind gelaufen, obwohl es Shuttles gibt. Die Insel ist nicht riesig, Bewegung schadet nicht und gehört für uns irgendwie dazu. Gerade wenn eine ganze Kreuzfahrt voller Essen, Snacks und Drinks vor einem liegt.
🌴 Unser Fazit – schön, aber timingabhängig
- Atmosphäre: Ruhig, zurückhaltend, entspannt.
- Service: Unaufdringlich und aufmerksam.
- Essen: Sehr gut, aber kein Muss.
- Preis: Entscheidend für die Empfehlung.
Der Coco Beach Club Coco Cay ist ein Ort zum Durchatmen. Für uns persönlich passt er besser ans Ende einer Reise, wenn man schon angekommen ist und nichts mehr vorhat. Am ersten Tag war es fast zu ruhig, zu früh entschleunigt.
Trotzdem würden wir ihn wieder besuchen. Nicht immer, nicht um jeden Preis, aber genau dann, wenn der Moment stimmt. Und manchmal ist genau das die ehrlichste Empfehlung 🌴.
Wenn du weiterstöbern willst: hier ist der Bericht vom Check in auf der Star, und hier unser Hideaway Beach Erlebnis mit der Icon of the Seas.
Entspannung ist keine Frage des Ortes, sondern des Zeitpunkts. 🌊
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