Unsere Bemusterung bei Fingerhaus Teil 2

by | Apr,2019 | Projekt Hausbau

Tag zwei unserer Bemusterung

Wer den ersten Teil noch nicht gelesen hat, den gibt es hier. 

Wir lagen sehr gut in der Zeit und haben erst einmal etwas getrunken. Unsere zwei Bemusterer hatten nun ein wenig Papierkram zu erledigen und haben uns kurz einen Überblick über die Bäder gegeben. Vor allem welche Fliesen im Standard sind und welche extra kosten. Dann haben sie sich ins Büro zurück gezogen und wir konnten in aller Ruhe uns durch die ganzen Fliesen kämpfen.

Hier hatten wir im Vorfeld auch schon einige male geschaut und waren uns eigentlich schon so ziemlich sicher was es werden soll. Auch diesmal hatten wir schnell ein paar Fliesen in der engeren Auswahl. Da wir uns schon Bodenbeläge für das restliche Haus ausgesucht hatten, haben wir diese auch zur Bemusterung mitgebracht. (Wir machen außer die Bäder, alles andere in Eigenleistung)

So haben wir die Badfliesen ein wenig auf den Bodenbelag im Flur abstimmen können. Wir hatten vier Fliesen in der engeren Auswahl, je zwei Bodenfliesen und zwei Wandfliesen.

 

Jede Kombination war irgendwie schön, aber so wirklich sicher waren wir uns nicht. Es war also Zeit unsere Bemusterer wieder zu holen und mit ihnen zusammen eine Entscheidung zu fällen.

Nach ein wenig überlegen haben wir dann einfach alle vier Fliesen genommen, so gibt es im WC unten und im Bad oben jeweils komplett andere Fliesen. Dann gab es noch zu entscheiden welche Abschlussleisten wir wollen, beige, weiß oder Alu. Wir sind im Standard geblieben und haben uns für weiß entschieden. Bei der Fugenfarbe sind wir auch überall im Standard geblieben.

So war das mit den Fliesen schon mal geklärt, jetzt ging es noch an den Rest der Bäder.

Wir haben uns bei der Bemusterung doch gegen eine geflieste, bodengleiche Dusche entschieden und uns für die ganz Flache Duschwanne entschieden. Es hat alles seine Vor- und Nachteile, wir sind mit der Entscheidung soweit zufrieden. Die Duschkabine bleibt auch im Standard und bekommt eine feststehende Seite und eine Tür. Badewanne und Waschbecken bleiben ebenfalls im Standard. Passende Möbel kaufen wir selbst wenn es soweit ist.

 

Bei den zwei Toiletten haben wir dann mal wieder aufgemustert. Wir haben uns für Spülrandlose Toiletten entschieden, die sogar einen abnehmbaren Deckel mit Absenkautomatik haben. Der Aufpreis ist pro WC 190 €.

Wenn man die Toiletten aussucht, darf man auch auf dem verstellbaren WC probesitzen, es gilt nämlich die finale Höhe der Toiletten im Haus festzulegen. Diese Entscheidung hat bei uns mal wieder etwas länger gedauert.

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Da wir Sat und LAN Verkabelung in Eigenleistung machen, ging es bei Elektro auch wieder recht fix. Die Auswahl der Schalterprogramme im Standard war für uns wieder vollkommen ausreichend. Bei uns wird es von Busch-Jaeger die Serie Future linear. Gerade als Special gibt es übrigens zwei der USB Steckdosen gratis.

 

Wir hatten bis zu diesem Zeitpunkt schon wirklich viel erledigt und es war nun an der Zeit für’s Mittagessen. Schon am Morgen hat uns Herr H. die Karte vom Italiener gegeben, damit wir schon mal unser Mittagessen auswählen konnten. Das wird dann vorbestellt und man verliert vor Ort nicht so viel Zeit.

Nach dem Essen haben wir noch mal das Thema mit der Photovoltaik-Anlage durchgesprochen. Eigentlich wollten wir ja extern vergeben, allerdings waren bei den vielen Angeboten keine wirklich guten dabei. Mit dem Angebot von Fingerhaus waren wir eigentlich auch nie so wirklich zufrieden, aber es wurde im Laufe der Zeit ständig verbessert. Wir haben immer wieder die PV-Anlage mit angeboten bekommen und konnten zusehen wie sich die Speichergrößen verändert haben. Bei der Bemusterung gab es wieder eine Änderung, welche uns zumindest ein wenig zufrieden stellt. Wenn die PV-Anlage extern vergeben wird, entfällt die komplette Gewährleistung aufs Dach, was uns gar nicht so bewusst war. Es gibt einige Pro und Contra Punkte und wir waren uns immer noch nicht sicher was wir machen sollen. Die Entscheidung ist also auf Tag 2 verschoben.

 

Wir haben uns dann noch schnell die Be- und Entlüftungsgitter angeschaut und hier ein wenig aufbemustert. Im EG und DG gibt es die Torino Gitter, im Keller bleiben die weißen.

Nun ging es dann wieder ins Büro.
Der Vorteil bei zwei Bemusterern ist, dass einer am PC arbeiten kann und der andere macht was mit uns. So haben wir mit Person 1 die komplette Elektroplanung, Position der Rolladengurte, Türen, Fenster und Lüftungsöffnungen in die Pläne eingezeichnet und Person 2 konnte inzwischen die Bäder visualisieren.
Das festlegen dieser ganzen Sachen war zwar anstrengend, aber hat irgendwie Spaß gemacht. Nur waren wir oft wirklich überfragt, bei vielen Sachen hatten wir uns noch nie Gedanken drüber gemacht. Sonst war immer irgendwo der Lichtschalter und die Steckdose, damit musste man leben. Jetzt können wir alles selbst entscheiden. Aber sicherlich werden wir nach dem Einzug irgendwo feststellen das manches vielleicht nicht ganz so passen positioniert ist.

Fertig visualisiert kann man sich die Bäder wesentlich besser vorstellen.

 

Also das erledigt war, konnten wir uns Bad und WC am Bildschirm angucken. Wow, da sieht man zum ersten mal etwas, was man sich die ganze Zeit nur vorstellen musste. Im großen und ganzen hat Herr H. schon fast auf Anhieb unseren Geschmack getroffen. Wir haben nur hier und da ein wenig die Fliesen reduziert und wollten noch einen Akzent. Also sind wir noch mal in die Ausstellung und haben uns bei den Mosaikfliesen umgeschaut. Eigentlich wollten wir auch etwas in die Richtung Holz, so wie der Boden. Allerdings sah das irgendwie nicht so toll aus und es sind kleine Mosaikfliesen in verschiedenen Farben und Rohstoffen geworden. Die wurden noch schön positioniert und wir waren glücklich. Das war auch mal wieder ein kleiner Aufpreis für uns, aber mit 288 € voll im Rahmen.

 

Zum Schluss haben wir uns noch die Bodeneinschubtreppe angeschaut, dann unseren Papierkram mitgenommen und hatten dann so gegen 15:30 Uhr Feierabend. Wir sind dann in die Pension Ederstrand gefahren, dort hatte Fingerhaus ja für uns ein Zimmer reserviert. Dort war man erstaunt, dass wir schon so früh fertig waren. Kurz ins Zimmer, danach ging es noch in die Innenstadt ein wenig durch die Altstadt laufen und etwas Essen.

 

Vorm schlafen gehen haben wir dann alles noch einmal durchgeschaut, durchgerechnet und kontrolliert. Danach ging es todmüde ins Bett.

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