Highway 1 von Monterey bis Los Angeles

Der Highway 1 ist bei gutem Wetter ein wahres Highlight.

Unsere Reise von San Francisco nach Los Angeles ging dann nach einer Nacht in Monterey wieder weiter. Der Zeitplan war sehr stramm, aber das war uns von Anfang an klar. Entweder muss man einiges streichen oder man hat etwas Stress. Wir haben uns für die stressigere Variante entschieden. Auch wenn man es nur kurz gesehen hat, so hat man es doch gesehen.

Der Plan für den Tag war also von Monterey bis nach Los Angeles auf dem Highway 1 zu fahren. Nach etlichen Recherchen im Internet sollte das Stück nach Monterey das schönste sein. Der Plan sah auch vor das wir dann Santa Barbara und Malibu auf dem Weg mitnehmen. Aber um es schon mal vorweg zu nehmen, die Route verlief im Endeffekt dann doch anders.

Dank nicht gemachter Notizen kann ich nicht mehr genau sagen wann wir los gefahren sind, es war gerade so hell das man alles sehen konnte. Das frühe aufstehen ließ sich leider nicht ganz vermeiden, da die Strecke doch recht lang ist und man ja auch nicht so schnell fahren kann.

Wir haben schon direkt am Anfang den Zeitplan mehr oder weniger aus den Augen verloren, da man echt an jeder noch so kleinen Parkbucht an der Seite stehen bleiben will. Immer mit dem Gefühl man verpasst etwas.

Highway 1 2015 (2)

 

Nachdem die Sonne dann langsam raus kam und die ersten Meilen gefahren waren machte sich ein kleines Glücksgefühl breit. Wir sollten den ganzen Tag super Wetter haben, was ja auf dem Highway 1 nicht immer gegeben ist. Es macht riesigen Spaß die kurvige und bergige Strecke zu fahren (zumindest mir, meine Frau war nicht so begeistert 😉 ) und nach jeder Kurve gab es wieder was neues zu sehen. Das Highlight war dann an einem höher gelegenen Punkt. Wir sind ganz normal auf den Parkplatz gefahren und es war schon ein Pärchen vor Ort. Die haben ganz gespannt aufs Meer geschaut. Wir haben dann auch recht schnell gemerkt warum, vor der Küste waren einige Wale. Mindestens 9 Wale tummelten sich ganz nah an der Küste und haben dort gefrühstückt. Das Pärchen war recht schnell wieder verschwunden und so standen wir dort alleine in der Morgensonne und haben die Wale beobachtet. Wow.

Trotz aller Planung hatten wir das mit dem Mittagessen nicht so ganz bedacht und haben unterwegs mitten im Nichts in einem kleinen Shop tolle Sandwiches für die Mikrowelle gekauft. Das mit der Mikrowelle haben wir erst verstanden nachdem wir mal in die Packung rein geschaut hatten. Nach dem aufwärmen in der Mikrowelle haben die auch wirklich sehr lecker gerochen, aber leider halt nur gerochen. Zumindest waren wir nicht mehr so hungrig und es konnte weiter gehen.

Der Anfang der Strecke war wirklich der schönste, je näher wir in den Süden kamen wurde es umspektakulärer. Als der Highway 1 dann nicht mehr direkt an der Küste entlang führte und wir auch genug von allem hatten, viel die Entscheidung dann eine andere Strecke zu wählen um schneller anzukommen. Eigentlich wollten wir trotzdem Malibu mitnehmen, aber der Verkehr tat dann später sein übriges. Denn je näher man Richtung Los Angeles kam, desto mehr Stau gab es.

Spontan haben wir dann den Hollywood Boulevard eingebaut. Dazu aber dann demnächst mehr. Nach dem kurzen Abstecher ging es weiter nach Anaheim. Dort bezogen wir unser Motelzimmer welches knapp 15 Minuten zu Fuß von Disney entfernt war. Dank der Wyndham Reservierungsseite hatte ich in dem Motel 3 Zimmer reserviert und jedes um die 600 $. Natürlich wollte ich nur eines und die nette Dame hat die anderen zwei kostenfrei storniert. Da dachte ich noch an einen dummen Zufall, aber diese Situation sollte noch öfter in diesem Urlaub passieren. Den Abend haben wir anschließend bei einem üppigen Mahl in der Cheesecake Factory ausklingen lassen und sind recht früh und total fertig ins Bett gefallen.

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